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Microsoft liefert Vista SP2 Beta aus

Die ersten Tester erhalten Windows Vista Service Pack 2 Beta (27.10.2008)Windows Vista SP2

Microsoft teilte mit, dass eine limitierte Zahl von Betatestern in dieser Woche den zweiten Servicepack des aktuellen Betriebssystems Windows Vista erhalten werden. Die finale Version des Servicepacks wird aber erst in der ersten Jahreshälfte 2009 erscheinen, also in jedem Fall noch rechtzeitig vor dem Vista Nachfolger Windows 7 (siehe www.33y.de/windows7.html).

Zur auserwählten Schar der Empfänger gehören Mitglieder des Microsoft Technology Adoption-Programms, einer schon sehr lange bestehenden Gruppe aus Partnern und langjährigen Kunden. Endlich wurde nun auch von offizieller Seite bestätigt, dass die endgültige Version des Servicepacks bis spätestens Mitte 2009 erhältlich sein wird.

Vor einer Woche gab es bereits erste Gerüchte, dass Microsoft Einladungen an Beta-Tester verschick hatte (siehe www.33y.de/vista-servicepack2.html). Das nährte die Spekulationen dass SP2 wohl noch vor dem Erscheinen von Windows 7 kommen würde, was nicht immer als sicher galt. Fest steht nun auch, dass es ein einziges Servicepack geben wird, dass sowohl Vista auf den neuesten Stand bringen wird, als auch Windows Server 2008.

Wie erwartet wird SP2 Windows Search 4.0 enthalten, also die aktuelle Version von Microsofts Desktop-Suchmaschine. Auch Bluetooth 2.1 ist integriert, ebenso wie die Unterstützung der Via 64-bit Prozessoren (z.B. der C7 Chip in aktuellen HP Mini-Note Netbooks). Windows Search 4 und Bluetooth 2.1 waren Vista Nutzern bereits vor einigen Monaten einzeln als update angeboten worden.

Microsoft gab zudem folgende weitere Verbesserungen bekannt: Wenn eine kabellose Verbindung beendet wurde, geht es schneller, diese wieder aufzubauen. Das exFAT Dateisystem wird nun ebenso unterstützt wie Blu-ray.

Zur Nutzung von Vista SP2 wird es erforderlich sein, dass bereits SP1 aufgespielt war. Das betrifft nicht das update von Windows Server 2008, da es dafür kein erstes Servicepack gegeben hatte. Stattdessen trug Windows Server 2008 von Anbeginn an die Kennzeichnung SP1, da es am selben Tag ausgeliefert worden war wie SP1 für Vista.

Das Server update wird die finale Version der Hyper-V Virtualisierungstechnologie enthalten. Hyper-V war bereits im Juni als Einzelversion veröffentlicht worden. Andere Anbieter wie VMware verlangen für vergleichbare Software mehrere Hundert Euro.



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