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Der Mars-Lander geht seinem Ende zu

Mars Lander

Der NASA-Roboter bekommt nicht mehr genug Sonnenlicht zur Energieversorgung (30.10.2008)

Nachdem der Phoenix Mars-Lander nun schon seit fünf Monaten auf dem Mars weilt, geht er nun langsam dem Ende seiner Existenz zu (siehe auch Auf dem Mars schneit es).

Seine Aufgabe war es gewesen, Bodenproben zu sammeln und die Atmosphäre des roten Planeten zu untersuchen.

Erst kürzlich wurde so entdeckt, dass es auf dem Mars Schneefall gibt. Doch nun haben NASA-Mitarbeiter damit begonnen, wissenschaftliche Instrumente, die Heizung und den Roboterarm des Mars Landers zu deaktivieren.

Der Grund liegt in der Stromversorgung der Sonde durch Solarzellen. Wie auf der Erde auch, so wird es auch auf dem Mars langsam Winter und die Tage werden kürzer. Daher steht immer weniger Sonnenkraft zur Verfügung, um den Roboter mit Energie zu versorgen. Ferngesteuert von der Erde werden nun so viele Instrumente wie möglich abgeschaltet, so dass einige wenige Instrumente zumindest noch für etwa einen Monat Saft haben.

Chris Lewicki, der Verantwortliche für diese Mission sagte: „Es wird auf dem Mars kälter und kälter, daher müssen wir innerhalb des Raumfahrzeuges immer mehr Teile beheizen. Das verbraucht natürlich den meisten Strom. Und der wird knapp, da die Sonne tiefer steht und früher untergeht“.

Nachdem die Instrumente den Winter über der ganzen Kälte ausgesetzt sein werden, ist es unwahrscheinlich, dass sie je wieder aktiviert werden können. Die Nächte sind derzeit noch sieben Stunden lang. Ende November werden es schon 10-11 Stunden sein, und bis April dann 24 Stunden. Im Moment liegen die Temperaturen auf dem Mars bei ca. 4 Grad Celsius. Sobald die Heizung ausgeschaltet sein wird, werden die Innentemperaturen auf -65 Grad sinken.

[Fortsetzung]


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