Intel SSD X25 und X18- Wissenswertes und Aktuelles rund um Computer & Internet

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Die neuen SSDs von Intel

Intel SSD X18 und X25

Die solid state Festplatten (SSD) sind im Kommen. Sie sind schneller, langlebiger, stabiler als die gewohnten mechanischen Festplatten und sie fressen überdies weniger Energie. Ein guter Indikator dafür, dass SSDs schon bald die herkömmlichen Festplatten ablösen könnten, sind Intels neue SSDs X18 und X25.

Die Intel X25 mit 80GB hat sich in Tests als doppelt so schnell erwiesen wie die bislang schnellsten SSDs.
Beide Modelle, sowohl X18 als auch X25 sind von Intel für den normalen Notebook und Netbook Markt vorgesehen (siehe auch das Dell Inspiron) und sind in 1,8 Zoll bzw. 2,5 Zoll erhältlich (daher auch die Typenbezeichnungen X18 und X25).

Die Intel SSDs sind so schnell, weil sie mit schnellem NAND Flashspeicher arbeiten und dabei zehn Kanäle parallel genutzt werden. Zudem wurde ihnen eine optimierte Firmware spendiert. NAND-Flashes sind mit hohen Speicherkapazitäten erhältlich und sind insbesondere bei großen Datenmengen pfeilschnell.

Vergleich SSD mit HDD


Eine der schnellsten auf dem Markt erhältlichen Hard-Disc-Drives (HDD), also die herkömmlichen, uns allen bekannten Computerfestplatten, ist die Velociraptor von Western Digital (Der Name Velociraptor bezeichnet einen schnellen Dinosaurier). Die Platte dreht mit 10.000 Umdrehungen und kommt mit einem 16MB großen Pufferspeicher. Beim Schreiben erreicht sie etwa 250 MB/sec. und etwa 105 MB/sec. Lesegeschwindigkeit beim Festplatten Benchmarktest HD Tach. Im Test dauerte das Beschreiben von 4661 Files mit einer Gesamtgröße von 8,05 GB 4,4 Minuten. Das Kopieren dieser Daten von der Velociraptor auf eine andere Platte dauerte nur 4,04 Minuten. Das sind echte Spitzenwerte.

Die X25 von Intel aber hat die Velociraptor noch übertroffen. Sie erreichte Werte von 256 MB/sec. bzw. 230MB/sec. Der Datentransfer benötigte nur 4,4 bzw. 3,7 Minuten. Gemäß Intel hat die X25 einen MTBF-Wert von 2 Millionen Stunden. MTBF bedeutet Mean Time Between Failures, also durch mittlere Betriebsdauer bevor ein Ausfall vorkommt. Je höher dieser Wert, desto besser. 2 Millionen Stunden deuten auf ein sehr zuverlässiges und langlebiges Laufwerk hin.

Auch im Vergleich zu anderen SSDs liegt die X25 vorne. Die 64GB Ultra-S Plus von Ridata ist beim Benchmarktest HD Tach nur etwa halb so schnell wie die SSD aus dem Hause Intel.

Was den Energieverbrauch angeht, so ist es logisch, dass eine Platte mit vielen beweglichen Teilen mehr Strom benötigt als ein Laufwerk, das gar keine sich bewegenden elektronischen Teile enthält wie die SSDs. Das ist natürlich gerade im Hinblick auf Notebooks ein klares Argument für die SSDs.

Natürlich ist auch die Kapazität ein Faktor. SSDs haben derzeit noch nicht die gigantischen Datenspeicher wie herkömmliche PC-Festplatten, wo wir bald den Terabyte Standard erreicht haben dürften. Aber für ein Notebook bzw. Netbook sind 80 GB eine Größe mit der sich arbeiten lässt. Weniger sollten es aber auch nicht sein. Unter Vista war es so, dass auf einer 64GB Platte von Ridata gerade mal noch 4 GB frei waren, nachdem das Betriebssystem, die Treiber und die nötige Software installiert waren.

Preislich gesehen sind normale Festplatten natürlich günstiger. Die Intel SSDs werden um 400 Euro kosten. Das ist pro Gigabyte ein vergleichsweise hoher Preis. Dafür spart man Energie und wegen der Langlebigkeit der SSDs können längere Gebrauchszyklen eingeplant werden.

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