Android und Dream Phone - Wissenswertes und Aktuelles rund um Computer & Internet

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Experten warnen vor Android Euphorie

Google Android

Die lang erwartete Einführung des ersten Android-basierten Handys steht ja kurz bevor (siehe auch Android). Einige Experten warnen nun bereits davor, die Hoffnungen zu hoch anzusetzen. Das Dream-Phone des Herstellers HTC, welches von T-Mobile vermarktet wird, würde Marktbeobachtern zufolge nicht von einem derartigen Hype begleitet werden, wie es beim Apple iPhone der Fall war.

Das ist nachvollziehbar, denn eine ähnliche Hysterie wie beim Start des iPhones wird es in der Welt der Mobilfunkgeräte wohl nicht noch einmal geben.

Analysten rechnen damit, dass 400.000 Android-Geräte im vierten Quartal 2008 über die Ladentische gehen werden. Das würde einen Anteil von 4% Marktanteil bezogen auf die Vereinigten Staaten bedeuten. Zum Vergleich: Apple verkaufte im ersten Quartal seit der Einführung des iPhones 1,12 Millionen Geräte, auch wenn Apple seinerzeit die vollen drei Monate des Quartals zur Verfügung hatte, während es beim Dream wohl nur zwei Monate bis zum Jahresende sein werden. T-Mobile wird das Gerät zwar in Kürze offiziell vorstellen, im Laden wird es aber wohl erst Ende Oktober 2008 zu haben sein.

Natürlich gibt es einige Gründe, die das erste Android-Smartphone sehr interessant machen, auch wenn die Verkaufszahlen zu Beginn nicht an die des Apple Kultgerätes heranreichen werden. Zum einen ist Android schlichtweg von Google. Und was von Google kommt, ist immer irgendwie spannend (siehe auch Chrome). Es ist zudem ja auch der erste Versuch des Suchmaschinenprimus auf dem Mobilfunkmarkt – also neues Terrain für Google. Zum anderen ist Android ein Baustein innerhalb eines Trends zu immer mehr Öffnung auf dem Mobilfunksektor (open source). Auf dem Markt für mobile Betriebssysteme tummeln sich ja schon jetzt nicht gerade wenige Teilnehmer. Nun kommt also auch Android mit hinzu.

Während Google sich bisher auf die Programmierung von Handy-Anwendungen beschränkte, so kommt es jetzt mit einem kompletten Betriebssystem daher. Das wird dem Unternehmen natürlich mehr Spielraum geben, in Bezug auf die verschiedenen Arten von Anwendungen, die man den Nutzern anbieten kann. Google hatte sich bisher immer über die Schwierigkeiten beklagt, die in der mobilen Industrie vorherrschen. Die Anbieter würden dort oft nur als Vermittlungsstellen dienen, bei denen sich die Nutzer eben Anwendungen auf ihr Handy laden können. Die Anbieter könnten zudem Anwendungen verhindern, die bestimmte Technologien nutzen, wie GPS oder VoIP. Mit Android hat Google nun weit mehr Flexibilität und Freiheit dafür, Anwendungen jedweder Art zu programmieren und den Nutzern anzubieten.

[Fortsetzung]

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